Kunsttherapeutinnen der LichtwarkSchule

Neben dem künstlerisch-kreativen Arbeiten braucht es bei manchmal einen therapeutischen Blick auf die Kinder. Die LichtwarkSchule arbeitet nicht therapeutisch, sondern schult die KünstlerInnen, Situationen mit Kindern richtig einzuschätzen und zu erkennen, wenn ein Kind therapeutischen Bedarf hat. Unter diesem Aspekt arbeitet die LichtwarkSchule mit Kunsttherapeuten zusammen.


Präventiver Ansatz

Die Kinder in den Kursen der LichtwarkSchule haben einen besonderen Förderungsbedarf. In den sozialen Brennpunkten, in denen die LichtwarkSchule arbeitet, fallen Kinder auch durch Begabung auf, die im schulischen Alltag oft nicht entsprechend gefördert werden können.

Die Förderung von Kreativität, das Anliegen der LichtwarkSchule, bildet zahlreiche Fähigkeiten aus. In kreativen Prozessen werden Frustrationstoleranz, Disziplin, divergentes Denken, Motivation, Neugier, Interesse, Flexibilität, Authentizität und vieles mehr gefördert und geschult.

Neurowissenschaftliche Versuche belegen, dass in kreativen Prozessen vermehrt neue Nervenverbindungen geknüpft werden. Künstlerisches Arbeiten kann also im richtigen Kontext gesundheitsfördernd und präventiv sein.

Portrait:  Gesa Bakker

Gesa Bakker

Gesa Bakker ist diplomierte Heilpädagogin mit dem Schwerpunkt Kunsttherapie. Sie hat als Heilpädagogin in unterschiedlichen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen von DRK und AWO gearbeitet. In Istanbul leitete sie in der International Small Hands-Academy eine Kindergruppe in einem mehrsprachigen Kindergarten. Als Supervisorin unterstützt und begleitet sie die Künstler bei sozial-pädagogischen Fragestellungen.

 

Sie arbeitet seit 2014 in der LichtwarkSchule besonders in der Frühförderung.