Die Geschichte der LichtwarkSchule

Initiatorin und Gründerin der LichtwarkSchule ist Franziska Neubecker, ehemalige Vorsitzende des Hamburger Kunstfördervereins Lichtwark-Gesellschaft. „Ich selbst war ein Kind, das immer um die Ecke gedacht hat“, sagt die 62-Jährige, die nach acht Pflichtschuljahren zunächst eine Lehre machte und Jahre später eine Künstleragentur gründete. „Ohne die Kunst wäre ich heute nicht das, was ich bin.“


2008 hat die Arbeit der LichtwarkSchule damals noch unter dem Dach der Lichtwark-Gesellschaft begonnen. Schnell wurde klar, wie groß der Bedarf ist, und dass es eine eigene Organisation braucht. 2010 gründete Franziska Neubecker eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft (gUG), in der sie ehrenamtlich geschäftsführende Gesellschafterin ist.


Ihre Idee ist, dem Nachwuchs Lust auf Bilder machen: Im Blick hat sie neben den besonders Begabten vor allem Kinder, die es schwer haben in der Schule oder einfach übersehen werden, weil sie still sind. Neubecker sieht in in der LichtwarkSchule auch eine Chance, die soziale Integration zu fördern und hofft, dass ihr Projekt bundesweit Schule macht.


Die LichtwarkSchule wächst und wächst. Bis 2015 konnten bereits über 1.000 Kinder die Kurse der LichtwarkSchule besuchen. Eine unabhängige wissenschaftliche Evaluation hat die Wirksamkeit dieses Ansatzes nachgewiesen.

Protrait: Franziska Neubecker. Initiatorin und Gründerin der LichtwarkSchule. Foto: Dr. Reimar Palte
Franziska Neubecker. Foto: Dr. Reimar Palte