Die Wirksamkeit der LichtwarkSchule

"Das Großartige einer solchen ästhetischen Erziehung ist", sagt Professor Wolfgang Legler über die LichtwarkSchule, "dass jedes Kind von Anfang an die ermutigende Erfahrung machen kann, dass es in der Lage ist, etwas ganz Besonderes, Unverwechselbares und Einzigartiges zu schaffen." Unabhängig von Herkunft oder Schulleistung. Diese Erfahrung könne auf das Lernen in anderen Bereichen ausstrahlen, so der Hamburger Erziehungswissenschaftler.


Wissenschaftliche Evaluation

Die Arbeit der LichtwarkSchule wurde im Schuljahr 2012/13 von der Diplompsychologin Anna Sommer und dem emeritierten Prof. Dr. Erich Witte von der „Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Psychologie e.V.“, die der Universität Hamburg, Fakultät Erziehungswissenschaften angegliedert ist, begleitet und evaluiert.

 

Es wurde die Entwicklung von 159 Kindern der LichtwarkSchule mit Kindern einer Kontrollgruppe verglichen im Hinblick auf folgende Veränderungen:

  • Selbstwertgefühl
  • individuelles Lern- und Sozialverhalten
  • kultureller Akzeptanz
  • sowie ihrer Wertschätzung von Kunst und ihren eigenen kreativen Fähigkeiten

Die Ergebnisse zeigten, dass die Kinder der LichtwarkSchule eine signifikante Steigerung der oben aufgeführten Qualitäten aufwiesen. Sie entwickelten:

  • Ein gesundes Selbstwertgefühl, da sie selber eine Wertschätzung ihrer besonderen Fähigkeiten erlebten
  • Disziplin und Konzentration im Lernverhalten
  • eine angemessene Selbstbehauptung in der Gruppe
  • interkulturelle Kompetenzen, indem sie eher einen Freund aus einer anderen Kultur 
akzeptieren würden
  • ihre Fantasie und Kreativität, die sie zu besonderen Problemlösungsansätzen führte
  • und lernten Kunst und Künstler (künstlerische Tätigkeiten) wertzuschätzen

Besonders zu berücksichtigen ist bei dieser Entwicklung die Tatsache, dass die Zeit, welche die
 Kinder der LichtwarkSchule widmen, im Vergleich zu der Zeit, die sie mit Schule, Familie und Freizeit verbringen, nur 2 Prozent beträgt.


AKTUELLES



Vorschau Einladung »FREIRÄUME!« kulturelle Projekte mit Geflüchteten

»FREIRÄUME!« | kulturelle Projekte mit Geflüchteten

Eröffnung : 17. Januar 2019, 18 Uhr in der Galerie im Georgshof

Ausstellung vom 18. Januar bis 28. Februar 2019

Der Fonds »FREIRÄUME!« wurde Ende 2015 von der Hamburgischen Kulturstiftung, der Körber-Stiftung und der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ins Leben gerufen [...] In der Galerie im Georgshof wird eine Auswahl geförderter Projekte aus dem Fonds »FREIRÄUME!« gezeigt, die sich durch den Einsatz verschiedener künstlerischer Mittel mit Themen wie Heimat oder Zukunft auseinandergesetzt haben u. a. auch die LichtwarkSchule.  mehr >>



Portrait Gerald Hüther von Fotograf Josef FischnallerJosef Fischnaller
G. Hüther | Foto: J. Fischnaller

GERALD HÜTHER LOBT DIE ARBEIT DER LICHTWARKSCHULE


Dezember 2018 - Der Neurobiologe und Autor Gerald Hüther würde die LichtwarkSchule auszeichnen. Er sagt:  "Die Arbeit der LichtwarkSchule stärkt Kinderpersönlichkeiten durch Kunst: Wenn es einen Oscar für Social Business gäbe – die gemeinnützige LichtwarkSchule hätte ihn in den Kategorien Gestaltungskraft, Kreativität und Selbstwirksamkeit mehr als verdient.“ Gerald Hüther ist einer der bekanntesten Hirnforscher  und versteht sich als "Brückenbauer“ zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher bzw. individueller Lebenspraxis.  Das Ziel seiner Aktivitäten ist die Schaffung günstigerer Voraussetzungen für die Entfaltung menschlicher Potentiale.  mehr >>